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10. Philharmonisches Konzert_ Vsevolod Zavidov
© Alexey Chernikov

10. Philharmonisches Konzert

»It shakes me! It quakes me! It makes me feel goose-pimply all over!« – als Marilyn Monroe in Billy Wilders Komödie »Das verflixte siebte Jahr« Rachmaninows zweites Klavierkonzert hört, zieht die Musik sie so sehr in Bann, dass sie sich kaum noch beherrschen kann. Kein Wunder, denn das Werk des russischen Komponisten schwelgt nur so in Emotion und Wärme. Farbenprächtig und voll spritziger Energie wird es dagegen mit Strawinskys Feuervogel-Suite und Kabalewskis Komödianten-Suite. Ein Abend voller Feuerzauber!

 

10. Philharmonisches Konzert

Dmitri Kabalewski

»Die Komödianten« Suite

op. 26

Igor Strawinsky

»Der Feuervogel« Suite für Orchester

Sergei Rachmaninov

Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll

op. 18

Vsevolod Zavidov

Klavier

Daniel Huppert

Leitung

Den Abschluss der Saison widmen die Bergischen Symphoniker und Daniel Huppert drei russischen Komponisten mit Werken des frühen 20. Jahrhunderts. Dmitri Kabalewskis heitere und energiegeladene Suite „Die Komödianten“ bringt bildreich die Verspieltheit eines Jahrmarkts zum Klingen. Bekannt ist sein „Galopp der Komödianten“ auch aus Zeichentrickfilmen, Videospielen und Werbespots. Farbenprächtig und spritzig erklingt Igor Strawinskys Feuervogel-Suite, die das märchenhafte Geschehen um den bösen Zauberer Kastschej, Prinz Iwan und den titelgebenden Feuervogel erzählt. „It shakes me! It quakes me! It makes me feel goose-pimply all over!“ – als Marilyn Monroe in „Das verflixte siebte Jahr“ Sergei Rachmaninows zweites Klavierkonzert hört, kann sie sich kaum noch beherrschen. Kein Wunder, denn das Werk schwelgt nur so in Emotion und Wärme.

Der 20-jährige Pianist Vsevolod Zavidov gilt als eines der vielversprechendsten jungen Talente der traditionsreichen russischen Klavierschule. Früh als Wunderkind gefeiert, überzeugt er mit einer künstlerischen Reife und Ausdruckskraft, die weit über sein jugendliches Alter hinausgehen.

Der Pianist VSEVOLOD ZAVIDOV zählt zu den vielversprechendsten jungen Vertretern der russischen Klavierschule. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er durch den Gewinn des »Prix UBS Jeunes Solistes 2025«. Der 2005 geborene Musiker begann seine Ausbildung in Moskau und studiert seit 2023 bei Nelson Goerner in Genf. Bereits früh konzertierte er international, unter anderem in der Carnegie Hall in New York, und trat bei bedeutenden Festivals wie den »Stars of the White Nights« und dem La Roque d’Anthéron Festival auf. Als gefragter Solist sprang er mehrfach kurzfristig für renommierte Künstler ein und konzertierte mit Orchestern wie dem Taiwan Philharmonic und dem Schweizer Jugend-Sinfonieorchester. Zu seinen Wettbewerbserfolgen zählen erste Preise beim Concertino Praga und beim Gina Bachauer Junior Competition sowie der »Prix Radu Lupu«. Kritiker loben seine außergewöhnliche Reife, Klangkultur und technische Brillanz trotz seines jungen Alters.

DANIEL HUPPERT vereint als ausdrucksstarker Dirigent und vielseitige Künstlerpersönlichkeit eine Fülle musikalischer Fähigkeiten. Seit 2019 ist er Generalmusikdirektor der Bergischen Symphoniker.


Zur Biographie von Daniel Huppert