LYUTA KOBAYASHI, geboren 2003 in Detmold, zählt zu den vielversprechendsten Klarinettisten seiner Generation. Seine Ausbildung erhielt er an den Musikhochschulen in Berlin, Hannover und Stuttgart bei Martin Spangenberg, Johannes Peitz und Norbert Kaiser; weitere künstlerische Impulse erhielt er unter anderem von Sabine Meyer und Wenzel Fuchs. Seit 2023 ist er Soloklarinettist der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, zur Saison 2026/27 wechselt er in gleicher Position zum WDR Sinfonieorchester. Als Gast spielte er unter anderem bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der Staatskapelle Dresden. Als Solist trat er mit verschiedenen deutschen Orchestern auf. 2022 wurde er beim Deutschen Musikwettbewerb mit dem Preis des Wettbewerbs und dem Publikumspreis ausgezeichnet und in die Förderung des Deutschen Musikrates aufgenommen. Er ist Stipendiat mehrerer renommierter Förderwerke, darunter der Studienstiftung des deutschen Volkes.
© Tilmann Graner2. Philharmonisches Konzert
In Webers romantischem Klarinettenkonzert zeigt Ausnahmeklarinettist Lyuta Kobayashi die ganze Bandbreite seines Instruments. Dazu geben wir Mozarts spritzige Symphonie Nr. 32 und Sibelius’ 2. Symphonie — ein Abend zum Träumen!
2. Philharmonisches Konzert
W. A. Mozart
Symphonie Nr. 32 G-Dur
KV 318
Carl Maria von Weber
Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 2 Es-Dur
op. 74
Jean Sibelius
Symphonie Nr. 2 D-Dur
op. 43
Lyuta Kobayashi
Klarinette
Anthony Bramall
Dirigent
Nur acht bis zehn Minuten dauert die spritzige Symphonie Nr. 32 von Wolfgang Amadeus Mozart, die er 1779 mit 23 Jahren schrieb. Hochspannend und kompakt wie eine Opernouvertüre besticht sie durch ihren festlichen Charakter und ihre Theatralik. 23 Jahre alt ist auch Lyuta Kobayashi, der bereits mit 11 Jahren Jungstudent wurde. Neben einer regen Konzerttätigkeit ist ab der Spielzeit 2026/2027 Soloklarinettist des WDR-Sinfonieorchesters. Das Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 2 von Carl Maria von Weber ist eines der bedeutendsten Solokonzerte der Romantik für dieses Instrument. In dem anspruchsvollen Werk werden dem Solisten höchste rhythmische Präzision und technische Brillanz abverlangt. Immer blieb unklar, ob Jean Sibelius seine teilweise in Italien entstandene Symphonie Nr. 2 mit ihren eingängigen Melodien, in denen sich slawische Schwermut und mediterrane Leichtigkeit vermischen, in Verbindung mit dem Unabhängigkeitskampf Finnlands schrieb. Dennoch wurde diese äußerst populär gewordene Symphonie für die Finnen zum Sinnbild der Hoffnung.
Der in London geborene Dirigent ANTHONY BRAMALL studierte Gesang und Dirigieren an der Guildhall School of Music and Drama. Nach ersten Engagements in Pforzheim, Coburg und Hannover begann 1992 seine langjährige Zusammenarbeit mit der Semperoper Dresden. Von 1995 bis 2002 war er Generalmusikdirektor der Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach, anschließend bis 2008 Generalmusikdirektor des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, wo er unter anderem einen vielbeachteten „Ring des Nibelungen“ dirigierte. Es folgten eine Professur für Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar sowie leitende Positionen an der Oper Leipzig. Von 2017 bis 2023 war Bramall Chefdirigent des Staatstheaters am Gärtnerplatz München und ist dort seit der Spielzeit 2023/24 Erster Gastdirigent. Als Opern- und Konzertdirigent gastiert er regelmäßig an renommierten Häusern und bei Orchestern im In- und Ausland.
Vorschau
Dez 26
Orchester unterwegs
17:00
Solingen Dorper Kirche

Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium
Orchester unterwegs
17:00
Essen Philharmonie

Weihnachtskonzert
des Polizeichors Essen
Orchester unterwegs
19:30
Essen Philharmonie

Weihnachtskonzert
des Polizeichors Essen
Jan 27
Orchester unterwegs
18:00
Coesfeld Konzert Theater

Neujahrskonzert
Mariam Batsashvili Klavier
2. Familienkonzert
Karnevalskonzert »Weltraum«
16:00
Teo Otto Theater Remscheid


