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5. Philharmonisches Konzert - Andrei Ionita
© Nikolaj Lund

5. Philharmonisches Konzert

Daniel Huppert bettet Tschaikowskis Sechste in die sphärischen Klänge von Arvo Pärt »Fratres« und Anna Clynes Cellokonzert »Dance« und schafft damit einen spannungsvollen Kontrast zwischen innerer Einkehr und sprühenden Emotionen.


5. Philharmonisches Konzert

Arvo Pärt

»Fratres« für Streichorchester und Schlagzeug

Anna Clyne

»Dance«

Pijotr Iljitsch Tschaikowski

Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 »Pathétique«

Andrei Ioniță

Violoncello

Daniel Huppert

Leitung

Auf eine meditative Reise lädt eines der sanftesten und zugleich geheimnisvollsten Werke des 20. Jahrhunderts ein: Arvo Pärts „Fratres“ lässt bei kleinsten musikalischen Ereignissen aufhorchen und thematisiert den Gegensatz von hektischer Aktivität und erhabener Stille. Genauso fasziniert das Cellokonzert „Dance“ von Anna Clyne, das schon jetzt als Meisterwerk bezeichnet wird. Nicht nur die großartige Orchestrierung besticht, sondern auch die fesselnde und reichhaltige Verschmelzung verschiedener Einflüsse u.a. aus der irischen und jüdischen Volksmusik oder dem Barock. Interpretiert wird das Konzert von Ausnahme-Cellist Andrei Ioniță, der mit Größen wie Steven Isserlis, Gidon Kremer, Valery Gergiev und Martha Argerich auf der Bühne steht und bereits u.a. in der New Yorker Carnegie Hall, der Hamburger Elbphilharmonie oder dem Konzerthaus Berlin auftrat.

In Pjotr Iljitsch Tschaikowskys letztem Werk, der 6. Sinfonie, aufgrund ihrer tiefen Emotionalität auch „Pathétique“ genannt, wechseln Momente tiefster Verzweiflung mit Klängen herzzerreißender Schönheit ab, bis sie leise verklingt. „In diese Symphonie lege ich ohne Übertreibung meine ganze Seele“, schrieb der russische Komponist damals über seine persönlichste Symphonie.

ANDREI IONIȚĂ zählt zu den führenden Cellisten seiner Generation. Der 1994 in Bukarest geborene Musiker gewann 2015 den Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb und war zuvor bereits Preisträger bedeutender Wettbewerbe. Von 2016 bis 2018 gehörte er als »New Generation Artist« zum Förderprogramm der BBC. Als Solist konzertiert er mit renommierten Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Chicago Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich und der Tschechischen Philharmonie und arbeitet mit Dirigent wie Herbert Blomstedt, Paavo Järvi, Kent Nagano und Joanna Mallwitz zusammen. Als Kammermusiker tritt er mit Künstler wie Martha Argerich, Igor Levit, Christian Tetzlaff und Elisabeth Leonskaja auf. Seit dem Wintersemester 2025/26 ist Andrei Ioniță Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal. Er spielt ein Violoncello von Filippo Fasser.

DANIEL HUPPERT vereint als ausdrucksstarker Dirigent und vielseitige Künstlerpersönlichkeit eine Fülle musikalischer Fähigkeiten. Seit 2019 ist er Generalmusikdirektor der Bergischen Symphoniker.

Zur Biographie von Daniel Huppert

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