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9. Philharmonisches Konzert – Laura Lootens
© Frank Lübke

9. Philharmonisches Konzert

Ob am Lagerfeuer oder auf dem Konzertpodium: Die Gitarre weiß mit Intimität und Besinnlichkeit zu verzaubern. Nicht ohne Grund hat sich die junge Gitarristin Laura Lootens – als eine der aufregendsten Stimmen der klassischen Gitarre – dem Instrument verschrieben und beindruckt ihr Publikum mit furchtloser Virtuosität.

9. Philharmonisches Konzert

Robert Schumann

Ouvertüre, Scherzo und Finale

op. 52

Manuel Ponce

Concierto del sur

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 4 B-Dur

op. 60

Laura Lootens

Gitarre

Gábor Hontvári

Leitung

„Ich schrieb es in recht fröhlicher Stimmung“, sagte Robert Schumann über sein dreisätziges Werk „Ouvertüre, Scherzo und Finale“, das sich durch eine besondere Leichtigkeit, Transparenz und Lebensfreude auszeichnet. Es gilt als eines der handwerklich diszipliniertesten und feinsten Orchesterwerke Schumanns. Ob am Lagerfeuer oder auf dem Konzertpodium: die Gitarre weiß mit Intimität und Besinnlichkeit zu verzaubern, was dem mexikanischen Komponisten Manuel Ponce mit seinem Gitarrenkonzert „Concierto del sur“ wunderbar gelingt. Wenn dann noch die junge Gitarristin Laura Lootens spielt, kommen furchtlose Virtuosität und eine beeindruckende Bühnenpräsenz hinzu. 2025/26 debütierte die Trägerin zahlreicher Preise im renommierten Concertgebouw Amsterdam und unternahm vier Tourneen durch die USA und Australien. Bereits mit 22 Jahren erhielt sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater München. Gut gelaunt geht es weiter: Mit der 4. Symphonie schuf Ludwig van Beethoven eine entspannte und unbekümmerte Sommer-Symphonie. So erlebt man Beethoven selten.

LAURA LOOTENS zählt zu den herausragenden Gitarristinnen ihrer Generation. Mit kraftvollem, charakteristischem Klang, technischer Brillanz und großer Bühnenpräsenz begeistert sie international ihr Publikum und erschließt die expressive Vielfalt der klassischen Gitarre neu. Die Saison 2025/26 markiert wichtige Meilensteine mit Debüts u. a. im Concertgebouw Amsterdam und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie Tourneen in den USA und Australien. Als Solistin tritt sie zudem mit Orchestern wie dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden und den Heidelberger Sinfonikern auf. Ihre viel beachtete Diskografie umfasst unter anderem die Alben Albéniz und Diabolico (Naïve), das von der internationalen Presse für seine Klangfarben- und Ausdrucksvielfalt gelobt wurde. Zu ihren Auszeichnungen zählen der 1. Preis und ein Sonderpreis beim Andrés-Segovia-Wettbewerb sowie Preise der Deutschen Stiftung Musikleben und der Bayerischen Kunstförderung. Sie studierte in München bei Franz Halász und gehört dort seit jungen Jahren auch dem Lehrkörper an.

Der ungarische Dirigent GÁBOR HONTVÁRI ist seit der Spielzeit 2025/26 Generalmusikdirektor am Theater Nordhausen und beim Loh-Orchester Sondershausen; zuvor war er 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD am Mainfranken Theater Würzburg. Internationale Aufmerksamkeit erhielt er durch Preise u. a. beim Solti-Dirigierwettbewerb, beim Deutschen Dirigentenpreis sowie beim Wettbewerb »Campus Dirigieren«. 2025 wurde eine von ihm geleitete Produktion mit dem Operettenfrosch von BR-Klassik ausgezeichnet. Zu seinen künstlerischen Höhepunkten zählen Debüts u. a. am Teatro La Fenice, im Concertgebouw Amsterdam und an der Elbphilharmonie Hamburg sowie Gastdirigate bei Orchestern wie dem WDR- und MDR-Sinfonieorchester, der Hamburger Camerata und der Nordwestdeutschen Philharmonie. Sein Repertoire umfasst Oper und Sinfonik gleichermaßen, mit Engagements an zahlreichen deutschen Opernhäusern. Hontvári studierte Dirigieren in Budapest und Weimar und war Stipendiat des Deutschen Musikrats.