Laura Lootens zählt zu den herausragenden Gitarristinnen ihrer Generation. Mit kraftvollem, charakteristischem Klang, technischer Brillanz und großer Bühnenpräsenz begeistert sie international ihr Publikum und erschließt die expressive Vielfalt der klassischen Gitarre neu. Die Saison 2025/26 markiert wichtige Meilensteine mit Debüts u. a. im Concertgebouw Amsterdam und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie Tourneen in den USA und Australien. Als Solistin tritt sie zudem mit Orchestern wie dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden und den Heidelberger Sinfonikern auf. Ihre viel beachtete Diskografie umfasst unter anderem die Alben Albéniz und Diabolico (Naïve), das von der internationalen Presse für seine Klangfarben- und Ausdrucksvielfalt gelobt wurde. Zu ihren Auszeichnungen zählen der 1. Preis und ein Sonderpreis beim Andrés-Segovia-Wettbewerb sowie Preise der Deutschen Stiftung Musikleben und der Bayerischen Kunstförderung. Sie studierte in München bei Franz Halász und gehört dort seit jungen Jahren auch dem Lehrkörper an.
© Frank Lübke9. Philharmonisches Konzert
Ob am Lagerfeuer oder auf dem Konzertpodium: die Gitarre weiß mit Intimität und Besinnlichkeit zu verzaubern. Nicht ohne Grund hat sich die junge Gitarristin Laura Lootens – als eine der aufregendsten Stimmen der klassischen Gitarre – dem Instrument vermacht und beeindruckt ihr Publikum mit furchtloser Virtuosität. Mit den Bergischen Symphonikern vereint sie das Konzert von Manuel Ponce mit Schumann und Beethovens 4. Symphonie.
9. Philharmonisches Konzert
Robert Schumann
Ouvertüre, Scherzo und Finale
op. 52
Manuel Ponce
Concierto del sur
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 4 B-Dur
op. 60
Laura Lootens
Gitarre
Gábor Hontvári
Leitung
Der ungarische Dirigent Gábor Hontvári ist seit der Spielzeit 2025/26 Generalmusikdirektor am Theater Nordhausen und beim Loh-Orchester Sondershausen; zuvor war er 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD am Mainfranken Theater Würzburg. Internationale Aufmerksamkeit erhielt er durch Preise u. a. beim Solti-Dirigierwettbewerb, beim Deutschen Dirigentenpreis sowie beim Wettbewerb »Campus Dirigieren«. 2025 wurde eine von ihm geleitete Produktion mit dem Operettenfrosch von BR-Klassik ausgezeichnet. Zu seinen künstlerischen Höhepunkten zählen Debüts u. a. am Teatro La Fenice, im Concertgebouw Amsterdam und an der Elbphilharmonie Hamburg sowie Gastdirigate bei Orchestern wie dem WDR- und MDR-Sinfonieorchester, der Hamburger Camerata und der Nordwestdeutschen Philharmonie. Sein Repertoire umfasst Oper und Sinfonik gleichermaßen, mit Engagements an zahlreichen deutschen Opernhäusern. Hontvári studierte Dirigieren in Budapest und Weimar und war Stipendiat des Deutschen Musikrats.
Vorschau
Jun 27
Viertes Kammerkonzert
11:00
Teo Otto Theater Remscheid

Ernest Bloch
Three Nocturnes C-Dur
Dmitri Schostakowitsch
Trio Nr. 1 c-Moll
Johannes Brahms
Trio Nr. 1 H-Dur
Viertes Kammerkonzert
18:00
Zentrum für verfolgte Künste Solingen

Ernest Bloch
Three Nocturnes C-Dur
Dmitri Schostakowitsch
Trio Nr. 1 c-Moll
Johannes Brahms
Trio Nr. 1 H-Dur