Die lettische Pianistin LAUMA SKRIDE begeistert mit sensibler Musikalität, brillantem Klang und virtuoser Technik. Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie auf den bedeutenden internationalen Bühnen und arbeitet mit renommierten Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, der Dresdner Philharmonie und dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra sowie mit namhaften Dirigent zusammen. 2008 wurde sie mit dem Beethoven-Ring ausgezeichnet. Gemeinsam mit ihrer Schwester Baiba Skride gründete sie 2016 das Skride Quartet, das bei führenden Festivals und in bedeutenden Konzertsälen weltweit gastiert. Zu ihren Kammermusikpartner zählen unter anderem Anne-Sophie Mutter, Sol Gabetta, Daniel Müller-Schott und Christian Tetzlaff. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen. Die 1982 in Riga geborene Pianistin studierte in Riga und Hamburg und ist seit 2026 Professorin für Klavier und Klavierkammermusik an der Hochschule für Musik Karlsruhe.
© Marco Borggreve4. Philharmonisches Konzert
»Was wäre, wenn Musik etwas ist, das man weder sehen, noch berühren, noch schmecken kann, das aber etwas bewirkt, einen berührt?« fragt sich die Komponistin und Pulitzerpreisgewinnerin Caroline Shaw.
4. Philharmonisches Konzert
Caroline Shaw
»Entr’acte«
Robert Schumann
Klavierkonzert a-Moll
op. 54
Alexander Zemlinsky
Symphonie Nr. 1 d-Moll
Lauma Skride
Klavier
Daniel Huppert
Leitung
Das letzte Quartett von Joseph Haydn stand Pate für Caroline Shaws Komposition „Entr’acte“, in der es stellenweise zitiert oder sein Kompositionsstil übernommen wird. Plötzlich befindet man sich in einer Art absurdem, subtilem Übergang – irrwitzig, feinsinnig, farbig. Caroline Shaw gewann 2013 als eine der wenigen Frauen und mit 30 Jahren als jüngste Gewinnerin, die es je gab, den Pulitzerpreis für Musik. „Wunderbar sensibel, mit herrlichen Klangfarben, immer wieder auch mit hochvirtuosem Elan” sei das Spiel von Lauma Skride, attestiert ihr der Bayerische Rundfunk. Kombiniert mit brillanter Technik gelingt es der Pianistin, auf den wichtigsten nationalen und internationalen Podien zu begeistern.
Robert Schumanns einziges Klavierkonzert, ein musikalischer Liebesbrief für seine Clara, gilt als das romantische Klavierkonzert schlechthin. Den Abschluss des Konzertes bildet die vom gerade zwanzigjährigen Alexander von Zemlinsky komponierte klanggewaltige Symphonie Nr. 1, die der Romantik von Brahms oder Dvořák nahesteht. Trotz einer dramatisch-zupackenden Anlage schimmert in den ruhigen, lyrischen Momenten das Zerbrechliche der Schönheit in jeder Sekunde durch.
DANIEL HUPPERT vereint als ausdrucksstarker Dirigent und vielseitige Künstlerpersönlichkeit eine Fülle musikalischer Fähigkeiten. Seit 2019 ist er Generalmusikdirektor der Bergischen Symphoniker.
Vorschau
Dez 26
Orchester unterwegs
17:00
Solingen Dorper Kirche

Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium
Orchester unterwegs
17:00
Essen Philharmonie

Weihnachtskonzert
des Polizeichors Essen
Orchester unterwegs
19:30
Essen Philharmonie

Weihnachtskonzert
des Polizeichors Essen
Jan 27
Orchester unterwegs
18:00
Coesfeld Konzert Theater

Neujahrskonzert
Mariam Batsashvili Klavier
2. Familienkonzert
Karnevalskonzert »Weltraum«
16:00
Teo Otto Theater Remscheid

Feb 27
2. Familienkonzert
Karnevalskonzert »Weltraum«
16:00
Theater Solingen

Zweites Meisterkonzert
19:30
Teo Otto Theater Remscheid

Orchester unterwegs
20:00
Mülheim / Ruhr Stadthalle